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01.03.2013
ANKÜNDIGUNG: BEGINN „Trainingsgruppe für Betroffene“...
17.09.2012
ANKÜNDIGUNG: BEGINN Gruppe für Angehörige...
26.07.2012
In der Infes findet derzeit für Betroffene ein Kunsttherapie-Projekt statt. Ziel ist es, auf dem Wegen des Malens Emotionen nach außen zu bringen...
Wer wir sind...

Entstehung

INFES ist ursprünglich aus einer Betroffeneninitiative entstanden und wurde 1994 als Verein INFES – Infostelle für Essstörungen gegründet.

Mit dem Ziel, die psychosoziale Situation Betroffener und Angehöriger zu verbessern, arbeiteten engagierte Frauen vor allem am Abbau von Vorurteilen und Tabuisierung sowie an der Informationsgebung durch Beratung und Selbsthilfe.

Der Verein INFES bestand schon bald aus einem professionellen Mitarbeiter/innenteam, welches zum Teil auf Honorarbasis, zum Teil ehrenamtlich arbeitete. Gemeinsam wurde erfolgreich versucht, die Gesellschaft in Südtirol für das Thema Essstörungen zu sensibilisieren und die krankheitsförderlichen Risiken bestimmter soziokultureller Faktoren aufzuzeigen und zu verändern.

In den letzten Jahren hat sich das ambulante und stationäre Angebot in Südtirol wesentlich verbessert, bleibt aber für Betroffene und Angehörige nicht immer durchschaubar. Durch zielführende Zusammenarbeit von öffentlichen und privaten Einrichtungen sollen Betroffenen und Angehörigen klare Betreuungspfade ermöglicht werden.
In diesem Netzwerk übernimmt INFES die Aufgabe der Information, Beratung und Motivierung, sodass Therapieangebote für Betroffene und Angehörige erreichbar und erstrebenswert werden, aber auch dass allen Interessierten informativ begegnet werden kann.
Diese Weiterentwicklung, die verstärkten Anfragen vonseiten der Netzwerkpartner/innen und der Öffentlichkeit sowie die erhöhten organisatorischen Anforderungen im administrativen Bereich bedingten es, dass INFES mit der ursprünglichen Trägerstruktur nicht mehr weitergeführt werden konnte.

Veränderung bei INFES
Im Jahr 2006 wurde der Verein INFES aufgelöst und unter die Trägerschaft des Vereins Forum Prävention gestellt. Dieser seit 2000 bestehende Verein bemüht sich um all jene Maßnahmen, die eine qualitative Verbesserung in den verschiedensten Bereichen der Suchtarbeit, der universalen und selektiven Präventionsarbeit sowie der Gesundheitsförderung.
Mitglieder des Vereins sind öffentliche Körperschaften und private juristische sowie natürliche Personen aus verschiedenen Einrichtungen der Suchtarbeit, der Jugendarbeit, der Bildung und der Gesundheitsförderung.
Präsident des Vereins ist Caritas-Direktor Heiner Schweigkofler, Vizepräsident der Arzt Alberto Degiorgis.
Der Verein ist mit Dekret der Landesregierung vom 14.05.2001 als juridische Person rechtlich anerkannt.

 
Die neu benannte Fachstelle für Essstörungen INFES arbeitet weiterhin mit den erfahrenen und professionellen Mitarbeiter/inne/n aus den Bereichen Psychologie, Ernährungswissenschaft, Pädagogik und Lebensberatung und genießt gleichzeitig administrative, organisatorische und finanztechnische einfachere Abwicklungsweisen durch die Trägerschaft.
Durch die Koordination der Fachstelle werden die fachgerechte Durchführung der Tätigkeiten der INFES und die Vertretung nach außen gewährleistet. 
 

Gefördert vom vom Ressort für Familie, Gesundheit und Sozialwesen

Die Finanzierung erfolgt zu einem beträchtlichen Teil über die Abteilung Gesundheitswesen des Landes und beruht auf eine seit Oktober 2001 gültige Konvention mit der Landesverwaltung der Autonomen Provinz Bozen. Ein weiterer Teil wird durch eigene Einnahmen über Projektaufträge und durch die eigenen Produktangebote der Stelle aufgebracht.
 
 

Die Mitarbeiter/innen

In der Fachstelle für Essstörungen INFES arbeiten Personen mit unterschiedlichen Fachkompetenzen, die durch vielfältige berufliche Erfahrungshintergründe bereichert sind. Um Menschen, die sich an uns wenden, adäquat zu begegnen, sind Offenheit, diskrete Zuverlässigkeit und manchmal auch Behutsamkeit notwendig. Durch den persönlichen Einsatz jedes und jeder Einzelnen entstehen Kontinuität, Verbindlichkeit und Vertrauen.
 

Hauptamtliche Mitarbeiter

 

Raffaela Vanzetta

Koordinatorin, Pädagogin, systemische Familientherapeutin

Arbeitsfelder: Stellenleitung, Organisation und Koordination, Netzwerkarbeit, Medien- & PR-Arbeit, Referententätigkeit und Beratung
 
 

Petra Schrott

Psychologin, kognitive Verhaltenstherapeutin 

Arbeitsfelder: Präventionsarbeit, Referententäigkeit und Beratung
 
 

Freie Mitarbeiter

 

Angelika Fauster Pircher

Psychologin, kognitive Verhaltenstherapeutin 

Hauptarbeitsfelder: Beratung und Gruppenkoordination
 
 

Elke Kalser

Psychologin und Ausbildung in Systemische Beratung

Arbeitsfelder: Anleitung von Selbsthilfegruppen (Meran), Referententätigkeit und Präventionsarbeit
 
 

Silvia Agreiter

Dipl. Lebensberaterin

Arbeitsfelder: Anleitung von Selbsthilfegruppen und Workshops für Betroffene und Angehörige
 
 

Ivonne Daurú Malsiner

Ernährungswissenschaftlerin

Arbeitsfelder: Erwachsenenbildung, Projektarbeit, Ernährungsberatung
 
 

Kathrin Kuen

Psychologin und Ausbildung in Motivational Interviewing

Arbeitsfelder: Beratung und Leitung von Gruppen im Raum Eisack- und Pustertal, Präventionstätigkeit
 
 

Katrin Oberhofer

Psychologin, Motivational Interviewing und Psychoonkologie 

Arbeitsfelder: Referentintätigkeit und Präventionsarbeit
 
 
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