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News

29.07.2010
Gruppen für Betroffene und Angehörioge starten ab September. Anmeldungen sind ab sofort möglich. Ein Anruf oder ein Mail genügt.
09.07.2010
Das Statistikamt hat die neue Studie über Werthaltungen, Lebensformen und Lebensentwürfe der Südtiroler Jugend veröffentlicht. Die Daten sind besorgnisserregend
11.06.2010
Als Fachstelle für Essstörungen sind wir erfreut, dass der Landtag gestern ein Gesetz verabschiedet hat, das versucht, eine gesündere Ernährung in öffentlichen und privaten Verpflegungseinrichtungen und in Gastbetrieben zu forcieren.
17.05.2010

Workshop für Personen, die an einer Essstörung leiden.

11.05.2010

Schönheit hat viele Gesichter! Lebendes Schaufenster am 15. Mai 2010 bei Sport Sigi in Neumarkt...

11.05.2010
Sommerwoche für Kinder mit Übergewicht vom 16. - 20. August 2010!
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Neues in der Prävention: Aufbaumodule...
Wer wir sind...

Entstehung

infes ist ursprünglich aus einer Betroffeneninitiative entstanden und wurde 1994 als Verein INFES – Infostelle für Essstörungen gegründet.

Mit dem Ziel, die psychosoziale Situation Betroffener und Angehöriger zu verbessern, arbeitete man vor allem am Abbau von Vorurteilen und Tabuisierung sowie an der Informationsgebung durch Beratung und Selbsthilfe. 

Der Verein INFES bestand schon bald aus einem professionellen Mitarbeiter/innenteam, welches zum Teil auf Honorarbasis, zum Teil ehrenamtlich arbeitete. Gemeinsam wurde erfolgreich versucht, die Gesellschaft in Südtirol für das Thema Essstörungen zu sensibilisieren und die krankheitsförderlichen Risiken bestimmter soziokultureller Faktoren aufzuzeigen und zu verändern. 

Prävalenz
Die wenigen regionalen Studien, die es zum Thema Essstörungen in Südtirol gibt, stimmen mit den Fachleuten darin überein, dass die Prävalenzwerte mit dem europäischen Durchschnitt vergleichbar sind: für Frauen in der Adoleszenz und im jungen Erwachsenenalter bei Anorexia Nervosa 0,5 % und für Bulimia Nervosa 1-3 %; für Männer werden 10% dieser Werte angegeben.
Insgesamt ist es schwierig verlässliche Aussagen zu treffen, da man davon ausgehen kann, dass die Dunkelziffern weitaus höher liegen. 

Veränderung in Südtirol
Im letzten Jahrzehnt hat sich das ambulante und stationäre Angebot in Südtirol wesentlich verbessert. Durch zielführende Zusammenarbeit von öffentlichen und privaten Einrichtungen im Bereich Essstörungen sollen klare Betreuungspfade für Betroffene und Angehörige ermöglicht werden.
In diesem Netzwerk übernimmt infes die Aufgabe der Information und Beratung, sodass Therapieangebote erreichbar und erstrebenswert für Betroffene und Angehörige werden, aber auch dass allen Interessierten informativ begegnet werden kann.
Diese Weiterentwicklung der letzten Jahre, die verstärkten Anfragen vonseiten der Netzwerkpartner/innen und der Öffentlichkeit sowie die erhöhten organisatorischen Anforderungen im administrativen Bereich bedingten es, dass infes mit der ursprünglichen Trägerstruktur nicht mehr weitergeführt werden konnte. 

Veränderung bei infes
Im Jahr 2006 wurde der Verein INFES aufgelöst und unter die Trägerschaft des Vereins Forum Prävention gestellt. Dieser seit 2000 bestehende Verein bemüht sich um all jene Maßnahmen, die eine qualitative Verbesserung in den verschiedensten Bereichen der Suchtarbeit, der universalen und selektiven Präventionsarbeit sowie der Gesundheitsförderung und Selbsthilfe herbeiführen. Der Verein versteht das Arbeiten in den obgenannten Bereichen als einen dynamischen Prozess und kann seine Erfahrungen und Erkenntnisse auch für die Entwicklung von neuen Konzepten, Projekten und Einrichtungen einsetzen.
Mitglieder des Vereins sind öffentliche Körperschaften und private juristische sowie natürliche Personen aus verschiedenen Einrichtungen der Suchtarbeit, der Jugendarbeit, der Bildung und der Gesundheitsförderung.
Präsident des Vereins ist Caritas-Direktor Heiner Schweigkofler, Vizepräsident der Arzt Alberto Degiorgis.
Der Verein ist mit Dekret der Landesregierung vom 14.05.2001 als juridische Person rechtlich anerkannt.
 

Gefördert vom vom Ressort für Familie, Gesundheit und Sozialwesen

Die Finanzierung erfolgt zu einem beträchtlichen Teil über die Abteilung Gesundheitswesen des Landes und beruht auf eine seit Oktober 2001 gültige Konvention mit der Landesverwaltung der Autonomen Provinz Bozen. Ein weiterer Teil wird durch eigene Einnahmen über Projektaufträge und durch die eigenen Produktangebote der Stelle aufgebracht.
 
 
Heute
Die ständige und zielgerichtete Zusammenarbeit mit öffentlichen Diensten erleichtert es den Betroffenen, die Hilfsangebote zu erkennen und zu erreichen. Durch eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit, ein kontinuierliches Präventionsangebot und eine stetige Durchführung von Angeboten im Bereich Selbsthilfe und Selbsthilfegruppen steigt die Sensibilität der Bevölkerung. Tabus werden ersichtlicher und handhabbarer, und es gelingt letztlich auch Betroffenen und Angehörigen leichter Schwierigkeiten wahrzunehmen, Hilfe zu suchen und selbst aktiv zu werden.
Die neu benannte Fachstelle für Essstörungen infes arbeitet weiterhin mit den erfahrenen und professionellen Mitarbeiter/inne/n aus den Bereichen Psychologie, Ernährungswissenschaft, Pädagogik und Lebensberatung und genießt gleichzeitig administrative, organisatorische und finanztechnische einfachere Abwicklungsweisen durch die Trägerschaft.
Durch die Koordination der Fachstelle werden die fachgerechte Durchführung der Tätigkeiten der infes und die Vertretung nach außen gewährleistet. 
 

Die Mitarbeiter/innen

In der Fachstelle für Essstörungen infes arbeiten Personen mit unterschiedlichen Fachkompetenzen, die durch vielfältige berufliche Erfahrungshintergründe bereichert sind. Im Umgang mit den Menschen, die sich an uns richten, sind Offenheit, diskrete Zuverlässigkeit und manchmal auch Behutsamkeit notwendig, um allen in der rechten Weise zu begegnen. Durch den persönlichen Einsatz jedes und jeder Einzelnen entstehen Kontinuität, Verbindlichkeit und Vertrauen.

Raffaela Vanzetta

Koordinatorin, Pädagogin, systemische Familientherapeutin
Hauptarbeitsfelder: Stellenleitung, Organisation und Koordination, Netzwerkarbeit, Medien- & PR-Arbeit, Referententätigkeit und Beratung
 

Angelika Fauster Pircher

Psychologin, kognitive Verhaltenstherapeutin
Hauptarbeitsfelder: Beratung und Gruppenkoordination
 

Silvia Agreiter

Dipl. Lebensberaterin
Hauptarbeitsfelder: Elternarbeit und Anleitung von Selbsthilfegruppen
 

Ivonne Daurú Malsiner

Ernährungswissenschaftlerin
Hauptarbeitsfelder: Erwachsenenbildung, Projektarbeit
 

Katja Ehrler

Psychologin, kognitive Verhaltenstherapeutin in Ausbildung 
Hauptarbeitsfelder: Beratung (Raum Bruneck), Anleitung von Selbsthilfegruppen
 

Elke Kalser

Psychologin
Hauptarbeitsfelder: Referentinnentätigkeit und Prävention an Schulen
 

Kathrin Kuen

Psychologin, Ausbildung in Klinischer und Gesundheitspsychologie sowie Motivational Interviewing
Hauptarbeitsfelder: Beratung und Leitung von Gruppen im Raum Eisack- und Pustertal
 

Christina Lechner

Dipl. Lebensberaterin
Hauptarbeitsfelder: Beratung (Raum Brixen), Referentinnentätigkeit, Anleitung von Selbsthilfegruppen, Elternarbeit

 

Michela Morandini

Psychologin und Politikwissenschaftlerin
Hauptarbeitsfelder: Projektarbeit, Referentinnentätigkeit
 

Katrin Oberhofer

Psychologin, abgeschlossene Ausbildung zur Klinischen- und Gesundheitspsychologin, in Motivational Interviewing, sowie in Psychoonkologie 

Arbeitsfelder: Anleitung von Selbsthilfegruppen (Meran) und Präventionsarbeit.
 

Jürgen Piger

Sexualpädagoge, Psychologe in Ausbildung
Hauptarbeitsfelder: Prävention, Seminare und Vortragstätigkeit, Anleitung von Selbsthilfegruppen, Arbeit mit Männern
 

Nadia Resch

Psychologin, kognitive Verhaltenstherapeutin in Ausbildung
Hauptarbeitsfelder:  Anleitung von Selbsthilfegruppen für Betroffene
 
Infes