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News

29.07.2010
Gruppen für Betroffene und Angehörioge starten ab September. Anmeldungen sind ab sofort möglich. Ein Anruf oder ein Mail genügt.
09.07.2010
Das Statistikamt hat die neue Studie über Werthaltungen, Lebensformen und Lebensentwürfe der Südtiroler Jugend veröffentlicht. Die Daten sind besorgnisserregend
11.06.2010
Als Fachstelle für Essstörungen sind wir erfreut, dass der Landtag gestern ein Gesetz verabschiedet hat, das versucht, eine gesündere Ernährung in öffentlichen und privaten Verpflegungseinrichtungen und in Gastbetrieben zu forcieren.
17.05.2010

Workshop für Personen, die an einer Essstörung leiden.

11.05.2010

Schönheit hat viele Gesichter! Lebendes Schaufenster am 15. Mai 2010 bei Sport Sigi in Neumarkt...

11.05.2010
Sommerwoche für Kinder mit Übergewicht vom 16. - 20. August 2010!
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Hier findest du themenverwandte, nützliche Links
Neues in der Prävention: Aufbaumodule...
Was wir tun...

Ziele der Fachstelle für Essstörungen

1.  Bewusstsein schaffen und den Wissensstand über Essstörungen in der Südtiroler Bevölkerung erhöhen

2.  Der Entstehung von Essstörungen vorbeugen

3.  Netzwerkarbeit fördern

4.  Unterstützung und Beratung für Betroffene und Angehörige (dazu gehören auch Freunde  und Bekannte) anbieten

5.  Selbsthilfe stärken

6.  Rückfällen entgegenwirken

 

Fachthema Essstörung

Zu den Essstörungen zählen laut DSM IV Anorexia Nervosa (Magersucht), Bulimia Nervosa (Ess-Brech-Sucht) und Binge Eating Disorder (regelmäßige Essattacken). Zudem fallen latente Essstörungen und Adipositas in den Arbeitsbereich der infes.

Auch wenn das sogenannte „Over-Eating", wenn Betroffene regelmäßig zu viel essen, oder die „Orthorexia Nervosa", der Zwang sich ausschließlich von „gesunden" Lebensmitteln zu ernähren, noch nicht laut Diagnosekriterien des „Diagnostischen und Statistischen Manuals Psychischer Störungen" der Amerikanischen Psychiatrischen Vereinigung als psychiatrische Erkrankung definiert werden, gilt auch diesen Formen der Essstörung das fachliche Augenmerk.
 

Arbeitsweise

Die Fachstelle arbeitet sowohl in verschiedenen Bereichen der Prävention als auch im Bereich der psychosozialen Beratung und Betreuung von Menschen mit Essstörungen. 


Die universale Prävention hat die Aufgabe, der Entwicklung von problematischen Verhaltensweisen im Bereich Essstörungen vorzubeugen. Die universale Prävention wendet sich an die Bevölkerung im Allgemeinen und richtet sich an die Gemeinschaft als Ganzes. 

Das Ziel auf personenbezogener Ebene ist es, dem Individuum Erfahrungen, Kenntnisse und Ressourcen zu vermitteln, um essgestörtem Verhalten vorzubeugen oder entgegenzuwirken.
Das Ziel auf einer allgemeinen Ebene ist es, Maßnahmen anzubieten, welche Faktoren wie Umwelt, Gesetze, Lebens- und Arbeitsbedingungen beeinflussen, um negative Einflüsse zu minimieren und positive Einflüsse zu verstärken.

Selektive Prävention besteht in der Definition von geeigneten Maßnahmen, die an bestimmte Zielgruppen gerichtet sind. Selektive Prävention richtet sich an bestimmte Einzelpersonen oder Gruppen, die einem erhöhten Risiko ausgesetzt sind und dadurch Gefahr laufen, problematische Verhaltensweisen im Bereich der Essstörungen zu entwickeln. 
Ziel ist es, durch Informations- und Beziehungsarbeit ein möglichst frühzeitiges Bewusstwerden eines problematischen Essverhaltens zu ermöglichen und, falls indiziert, die Zeitspanne bis zur Behandlung der Essstörung zu verkürzen und für baldige und wirkungsvolle Behandlungsmöglichkeiten zu sorgen. 

Die indizierte Prävention richtet sich an Personen, bei denen das Phänomen bereits Krankheitswert hat, und erfolgt durch persönliche Beratungen, durch die Zuweisung an spezialisierte Dienste und Einrichtungen für die Behandlung.
Infes